Unmanned Aircraft Systems


Extended Abstract der Master-Thesis von Kim Wolter

Unmanned Aircraft Systems in der Geoinformatik: Eine Untersuchung zur Genauigkeit

Kurzfassung

Es gibt unzählige Möglichkeiten, Koordinaten von Objekten zu ermitteln und damit die Grundlage für viele klassische GIS-Anwendungen zu schaffen. Die Photogrammmetrie ist hier als ein wichtiger Baustein zu nennen.
In Zeiten von Google Earth stehen Luftbildaufnahmen nahezu überall zur Verfügung. Aufgrund des großen technischen Aufwands, der für die Erfassung dieser Aufnahmen betrieben werden muss, lohnt sich der finanzielle Einsatz in der Regel nur für großflächige Anwendungen. Die in den vergangen Jahren vorangetriebene Entwicklung von Drohnen (Unmanned Aerial Vehicles, kurz UAV) für die zivile Nutzung stellt eine kostengünstige Alternative dar. Darüber hinaus ergeben sich aus der niedrigen Flughöhe von 3m bis 150m neue Einsatzgebiete, da für viele Anwendungen auch Luftbilder in kleineren Ausschnitten genügen. Man spricht von Nahbereichsphotogrammetrie (Luhmann, 2011).
Beispielhaft seien hier Einsätze in der Archäologie oder auch bei der Deponieüberwachung genannt. Bei der im Rahmen dieser Master-Thesis eingesetzten Drohne des Typs microdrone md4-200 handelt es sich um einen Quadrocopter. Zusammen mit einem Trägheitsnavigationssystem (INS), Magnetkompass, Barometer und nicht zuletzt dem GPS-Chip, sorgen die Rotoren für eine stabile Fluglage sowie für die Fähigkeit, dass der Flugkörper an Ort und Stelle verharren kann (Büchi, 2012).

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Vermessung und Geoinformation